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Seit 1994 berichtet das Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich (ISPM) im Auftrag der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich über den Gesundheitszustand der Zürcher Bevölkerung. Etwa alle fünf Jahre erscheint ein umfassender Globalbericht, der in unregelmässigen Abständen von Spezialberichten und Broschüren zu spezifischen Gesundheitsthemen ergänzt wird. Die neu erschienene 16-seitige Broschüre «Gesundheit aus Sicht der Zürcherinnen und Zürcher» ist in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Gesundheitsobservatorium entstanden.
Geografische und zeitliche Vergleiche
In der Broschüre werden die Zürcher Daten mit jenen der übrigen Deutschschweiz verglichen. So zeigt sich etwa, dass im Kanton Zürich neun von zehn Personen ihre Gesundheit als gut oder gar sehr gut einschätzen, mehr als im Durchschnitt der übrigen Deutschschweiz. Allerdings geben die Zürcherinnen und Zürcher öfter als die übrigen Deutschschweizerinnen und Deutschschweizer an, unter starken psychischen Belastungen zu leiden und sie zeigen häufiger depressive Symptome. Die Zürcher Bevölkerung neigt zudem zu einem leicht höheren Alkohol- und Zigarettenkonsum. Aus der bereits zum vierten Mal durchgeführten nationalen Gesundheitsbefragung lassen sich auch aufschlussreiche Entwicklungen ablesen. So hat der Anteil der übergewichtigen Personen zwischen 1992 und 2007 auch im Kanton Zürich zugenommen, liegt aber immer noch tiefer als im Durchschnitt der übrigen Deutschschweiz.
Wichtiges Instrument
Gesundheitsbefragungen sind ein wichtiges Instrument zum Erkennen von Problemfeldern und allfälligem Handlungsbedarf. Sie bilden auch die Basis für zielgruppengerechte Gesundheitskampagnen. Die insgesamt erfreulichen Ergebnisse dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass es im Alltag noch grosses Potenzial für die Förderung der individuellen Gesundheit gibt.
Bezugsadresse der kostenlosen Broschüre: Ansprechpersonen für Medien heute Montag, 4. Januar 2010: - Dr. Matthias Bopp, Bereichsleiter ISPM, Telefon 044 634 46 14,
E-Mail bopp(at)ifspm.uzh.ch (ab 10 Uhr) - Roland Stähli, lic.phil., Präventionsbeauftragter des Kantons Zürich,
Telefon 044 634 46 29 oder 079 313 27 02, E-Mail praev.gf(at)ifspm.uzh.ch
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