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Integration des Psychiatriezentrums Rheinau in die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich
Die Gesundheitsdirektion will das Psychiatriezentrum Rheinau im Verlauf des Jahres 2011 organisatorisch in die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich integrieren. Dies ermöglicht, sowohl die forensische wie auch die rehabilitative Psychiatrie besser an die universitäre Forschung anzubinden. Der Standort Rheinau als Kompetenzzentrum für die forensische Psychiatrie und für überregionale psychiatrische Spezialangebote wird damit gestärkt und bleibt auch in Zukunft bestehen.

Das Psychiatriezentrum Rheinau ist im Vergleich zu anderen kantonalen psychiatrischen Kliniken eine kleine Einheit. Die Gesundheitsdirektion beabsichtigt, die im Bereich der Forensik und der psychiatrischen Rehabilitation überregional tätige Klinik der ebenfalls überregional tätigen Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich (PUK) anzugliedern. Dadurch wird das klinische Angebot in Rheinau im Bereich der forensischen Psychiatrie durch eine direkte universitäre Anbindung aufgewertet. Gleichzeitig erhält die wissenschaftliche Tätigkeit der PUK insbesondere im Bereich der Forensik eine direkte Verbindung zur klinischen Praxis. Die Gesundheitsdirektion startet ein Projekt mit dem Ziel, das Psychiatriezentrum Rheinau im Verlauf des Jahres 2011 organisatorisch in die PUK zu integrieren. Die Integration muss noch vom Regierungsrat genehmigt werden. Damit ändert grundsätzlich nichts an der Bedeutung und an den Angeboten des Psychiatriestandorts Rheinau, im Bereich der Führungsstruktur und der Administration können jedoch Anpassungen stattfinden.
Psychiatriezentrum Rheinau

Das Psychiatriezentrum Rheinau, ein Betrieb der Gesundheitsdirektion, ist ein überregionales Kompetenzzentrum für Krisenintervention, forensische Begutachtung und den Vollzug von stationären Massnahmen bei psychisch kranken Straftätern. Es verfügt über eine Sicherheitsstation, eine offene und drei geschlossene Massnahmestationen. Zudem bietet das Zentrum in der Klinik für Psychiatrische Rehabilitation stationäre Behandlungen bei alkohol- und medikamentenabhängigen Menschen sowie Behandlungen zur Stabilisierung und Reintegration nach komplexen psychischen Erkrankungen an.
Ansprechperson für Medien am Montag, 18. Januar 2010:
Dr. Samuel Eglin, stv. Generalsekretär der Gesundheitsdirektion, Leiter des Geschäftsbereichs Versorgung und Dienste, Telefon 043 259 52 37
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(Medienmitteilung der Gesundheitsdirektion vom 18.1.2010)
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