Die ipw hat das psychiatrisches Angebot im Zürcher Unterland und in Winterthur gezielt gestärkt

21.04.2017 - Medienmitteilung

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Die kantonale Psychiatrieklinik ipw schliesst das Jahr 2016 mit einem Überschuss von knapp 2,5 Millionen Franken ab. Insgesamt sind 3175 Personen stationär und 478 in Tageskliniken betreut worden, zudem wurden 70’354 ambulante Konsultationen in Anspruch genommen. Das psychiatrische Angebot konnte mit einem wohnortnahen Behandlungszentrum in Glattbrugg und spezialisierten Angeboten in Winterthur gezielt ergänzt werden.

Bei einem Aufwand von 95,94 Millionen und einem Ertrag von 98,38 Millionen Franken hat die Integrierte Psychiatrie Winterthur - Zürcher Unterland (ipw) dank ihren gut ausgelasteten Angeboten und einer grossen betrieblichen Effizienz im vergangenen Geschäftsjahr ein Plus von knapp 2,5 Millionen Franken erreicht. Das Behandlungsangebot konnte gezielt erweitert und damit für die Patientinnen und Patienten noch wohnortnaher gestaltet werden: So hat die ipw nahe des Bahnhofs Opfikon/Glattbrugg ein intermediäres Behandlungszentrum für alle Altersbereiche mit insgesamt sechs ambulanten und tagesklinischen Angeboten eröffnet; in Winterthur ist an der Technikumstrasse ein Ambulatorium für Traumafolgestörungen entstanden.

Erste psychiatrische Klinik der Schweiz mit Label «Familie UND Beruf»

Die ipw bewältigt dies mit praktisch gleich vielen Vollzeitstellen. Die Zahl der Teilzeitstellen hat dagegen zugenommen. Diese Entwicklung ist erfreulich und kann als eine Auswirkung der generellen Bemühungen der ipw im Bereich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewertet werden. Bestätigt und gewürdigt wird dieses Engagement auch durch die Auszeichnung «Familie UND Beruf», welche die ipw im vergangenen Sommer als erste psychiatrische Klinik der Schweiz entgegennehmen konnte. Die ipw unterhält zudem rund 130 Ausbildungsverhältnisse und ist damit einer der wichtigsten Ausbildungsbetriebe in der Region.

In den insgesamt neun Akut- und fünf Spezialstationen der ipw sind im vergangenen Jahr 3175 Personen stationär behandelt worden, 226 mehr als im Vorjahr. Die Zunahme zeigt sich vor allem in den Angeboten für Erwachsene im Alter von 18 bis 65 Jahren. Die Aufenthaltsdauer ist dabei nochmals um zwei Tage auf durchschnittlich 25,5 Tage gesunken; die Anzahl Pflegetage ist mit 81’057 praktisch gleichgeblieben. Die Auslastung der 224 Betten lag bei 98,9 Prozent.

In den vier Tageskliniken mit total 64 Plätzen in Winterthur, Bülach und Glattbrugg sind 478 Personen betreut worden, 28 mehr als im Vorjahr. Die Auslastung betrug knapp 95 Prozent. Die Zahl der ambulanten Konsultationen blieb mit 70'354 gegenüber dem Vorjahr praktisch konstant. Die behandelten Personen leiden insbesondere an Depressionen, Manien, Angsterkrankungen und Psychosen.

Infrastruktur und Patientennutzen

Im Hinblick auf eine weitere Optimierung im Betrieb und in der Betreuung und Behandlung der Patientinnen und Patienten wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr auch das Projekt für den Ersatz- und Ergänzungsbau auf dem Areal der Klinik Schlosstal in Winterthur vorangetrieben. Unterstützt wird die rasche Realisierung durch den Übertrag des Eigentums an den Liegenschaften, welcher mit dem zur Abstimmung stehenden ipw-Gesetz vorgesehen ist. Die Geschäftsleitung der ipw hofft auch deshalb auf den positiven Ausgang der kantonalen Volksabstimmung.

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Integrierte Psychiatrie Winterthur - Zürcher Unterland (ipw)

Die Integrierte Psychiatrie Winterthur - Zürcher Unterland (ipw) sorgt für die psychiatrische Versorgung der Region Winterthur und Zürcher Unterland mit rund 440'000 Einwohnerinnen und Einwohnern. An insgesamt 15 Standorten in Winterthur und im Zürcher Unterland betreibt sie verschiedene stationäre, ambulante und tagesklinische Behandlungsangebote. Mit rund 850 Mitarbeitenden ist die ipw eine der grössten Arbeitgeberinnen und mit rund 130 Ausbildungsverhältnisse einer der wichtigsten Ausbildungsbetriebe in der Region Winterthur und Zürcher Unterland.

Weitere Zahlen und Informationen

(Medienmitteilung der Gesundheitsdirektion) 

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