Gesundheitsinstitutionen

Spitex

Eine Pflegerin hält den Arm eines Patienten

Die Spitex bildet ein wichtiges Glied in der Versorgungskette und ermöglicht getreu dem Prinzip «ambulant vor stationär» vielen Patientinnen und Patienten, sich zu Hause behandeln oder pflegen zu lassen oder nach einem Eingriff im Spital möglichst rasch nach Hause in die vertraute Umgebung zurückzukehren. Alle Spitex-Institutionen benötigen vor ihrer Betriebsaufnahme eine Betriebsbewilligung der Gesundheitsdirektion.

Wer darf pflegen?

Berufsmässige pflegerische Leistungen (Grund- und Behandlungspflege) sind im Kanton Zürich bewilligungspflichtig. Ausserhalb von Spitälern und Heimen (mit entsprechender Bewilligung) dürfen im Kanton Zürich nur Spitex-Institution oder Pflegefachpersonen mit Berufsausübungsbewilligung pflegerisch tätig sein.

Die Bewilligungspflicht gilt unabhängig davon, ob die Pflegekosten von einer Sozialversicherung übernommen werden. Bewilligungsfrei sind hingegen pflegerische Leistungen ausserhalb eines beruflichen Kontextes, z. B. bei der Pflege durch Angehörige.

Spitex-Institutionen und selbständig erwerbende Pflegefachpersonen im Kanton Zürich

Jede Gemeinde betreibt eine eigene Spitex-Institution oder hat Spitex-Institutionen für die Pflege der Einwohnerinnen und Einwohner beauftragt. Die entsprechenden Adressen verlangen Sie bitte bei der Auskunftsstelle Ihrer Gemeinde.

Übersicht aller Spitex-Institutionen und selbstständig erwerbende Pflegefachpersonen im Kanton Zürich:

Vernehmlassung Ausbildungsverpflichtung Langzeitversorgung

Nachfolgend das «Konzept Ausbildungsverpflichtung in Berufen Pflege und Betreuung für die ambulanten und stationären Langzeitinstitutionen» zu dem zur Vernehmlassung eingeladen wurde.

Vorgehen 

Die Vernehmlassung der Heime bzw. Spitex-Institutionen erfolgt jeweils über den «eigenen» Branchenverband mittels strukturierten Fragebogens. Der jeweilige Branchenverband wird dann unter Berücksichtigung der Rückmeldungen der Institutionen eine konsolidierte Vernehmlassungsantwort erstellen. Der ausgefüllte Fragebogen ist von den Institutionen bis spätestens den 10. März 2017 wie folgt einzureichen:

  • Mitglieder von Curaviva Kanton Zürich: bitte benützen Sie dazu den elektronischer Fragebogen unter http://curavivazh1.findmind.ch
  • Mitglieder des Spitex Verbands Kanton Zürich: bitte benützen Sie dazu den elektronischen Fragebogen unter http://spitexzh1.findmind.ch
  • Mitglieder des Verbandes Senesuisse: bitte verwenden Sie den unten aufgeschalteten Fragebogen (kann am eigenen Arbeitsplatz gespeichert werden) und senden diesen ausgefüllt per Mail an info@senesuisse.ch
  • Mitglieder des Verbandes Association Spitex privée Suisse (ASPS): bitte verwenden Sie den unten aufgeschalteten Fragebogen (kann am eigenen Arbeitsplatz gespeichert werden) und senden diesen ausgefüllt per Mail an susanna.fontana-scherer@spitexprivee.swiss
  • Institutionen, die bei keinem der vier aufgeführten Branchenverbände Mitglied sind: bitte verwenden Sie den unten aufgeschalteten Fragebogen (kann am eigenen Arbeitsplatz gespeichert werden) und senden diesen ausgefüllt per Mail an kathrin.mueller@gd.zh.ch.
     

Einsendeschluss

Die jeweiligen Vernehmlassungsantworten der vier Branchenverbände und der Zürcher Gemeinden und der GPV sind bis spätestens am 7. April 2017 bei der Gesundheitsdirektion Kanton Zürich, Abteilung Gesundheitsberufe & Bewilligungen, Stampfenbachstrasse 30, 8090 Zürich einzureichen.

Weiterführende Informationen

Weiterführende Dokumente inklusive der Präsentation von den stattgefundenen Informationsveranstaltungen am 18. und 26. Januar 2017 im Volkshaus Zürich:
 

Rechtliche Grundlagen

Die rechtlichen Grundlagen zur spitalexternen Pflege finden Sie im Gesundheitsgesetz (insbesondere §§ 35,36 und 37) sowie im Pflegegesetz und der Verordnung über die Pflegeversorgung.

Unabhängige Beschwerdestelle für das Alter (UBA)

Die Unabhängige Beschwerdestelle für das Alter (UBA) ist eine wertvolle Anlaufstelle bei Konflikten rund um betagte Menschen. Die UBA unterstützt bei Beschwerden oder Problemen hinsichtlich des Wohnens, der Finanzen, der Krankenkasse, bei der Betreuung und Pflege in der Familie, durch die Spitex oder in Alters- und Pflegeheimen.

Die UBA steht älteren Menschen und ihren Angehörigen sowie Leitungs-, Betreuungs- und Pflegepersonal in der Altersarbeit, Ärzten, Beratungs- und Ombudsstellen, Sozialdiensten und Behörden zur Verfügung. Alle Anliegen werden vertraulich behandelt, die Mitglieder der Beschwerdestelle unterstehen der Schweigepflicht.

Kontakt
Per E-Mail: info@uba.ch
Per Telefon von Montag bis Freitag , 14 bis 17 Uhr: 058 450 60 60.

Neues Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (KESR): Leitfaden

Der Leitfaden für Pflegeheime über das neue Erwachsenenschutzrecht enthält auch hilfreiche Hinweise für den Spitex-Bereich.